Unser Consulting-Team

Hans-Jörg Lategahn (Fachberater für Unternehmensnachfolge DStV e.G.; Berater Offensive Mittelstand StbK)

Eva Mosch (Consultantin, Bachelor of Science)

Michael Schubert (Consultant, Steuerfachwirt)

Unternehmensnachfolge

"Nimm es als Vergnügen und es ist ein Vergnügen, nimm es als Qual und es ist eine Qual"

Irgendwann wird er für jedes Unternehmen ein Thema: Der Wechsel in der unternehmerischen Verantwortung. Die Unternehnmensnachfolge ist für beide Seiten ein einschneidender Schritt. Es gibt viele Gründe für eine Unternehmensnachfolge: Das Erreichen der Altersgrenze, Krankheit, veränderte familiäre Bedingungen oder der Wunsch nach beruflicher Veränderung. Das Lebenswerk zu sichern und an einen Nachfolger zu übergeben, ist für Unternehmen in der Regel nicht leicht. Für den Nachfolger gilt es, das zu übernehmende Unternehmen eingehend zu prüfen. Die Gestaltung der Unternehmensnachfolge ist eine strategische Aufgabe, der sich jeder verantwortungsvolle Unternehmer unbedingt und zum richtigen Zeitpunkt stellen muss.

Unsere Leistungsbeschreibung


Existenzgründung

"Gründung als Weg in die unternehmerische Freiheit"

Haben Sie eine gute Geschäftsidee, die Sie verwirklichen wollen? Haben Sie die Gelegenheit, ein funktionierendes Unternehmen weiter zu führen?  Als Existenzgründung wird die Realisierung einer beruflichen Selbständigkeit bezeichnet. Im wirtschaftlichen Sinne bedeutet es eine Unternehmensgründung. Die Wahl eines bestimmten Wegs in die Selbstständigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zahlreiche Fragen sind mit all den Möglichkeiten der Existenzgründung verbunden, die im Vorfeld zu klären sind. Nur die wenigsten Gründer können diesbezüglich auf eigene Erfahrungen zurückgreifen, so dass in dieser wichtigen Phase unbedingt fachlich qualifizierte externe Berater hinzugezogen werden sollten.

Unseren Leistungsbeschreibung


Unternehmensplanung

„Eine erfolgreiche Zukunft ist nur gewährleistet, wenn auch in die Zukunft geschaut wird.“

Nur wenige kleine und mittelständische Unternehmen nehmen eine detaillierte Planung für die nächsten drei bis fünf Jahre vor. Dies kann man wohl meist darauf zurückführen, dass neben dem Tagesgeschäft keine Zeit bleibt. Dennoch ist dies ein wichtiges Instrument für jedes Unternehmen. Es genügt nicht nur die aktuellen Kennzahlen zu kennen, man muss vielmehr auch in die Zukunft schauen, um Investitions- und Finanzierungsentscheidungen zu treffen, den Liquiditätsbedarf zu bestimmen und gesetzte Ziele besser verfolgen und kontrollieren zu können. Eine detaillierte Unternehmensplanung ist demnach für jedes Unternehmen, das langfristig erfolgreich sein möchte, von großer Bedeutung.   


Unternehmensbewertung

„Subjektiver und objektiver Wert eines Unternehmens weichen meist voneinander ab.“

Die Bewertung eines Unternehmens kann durch verschiedenste Bewertungsverfahren geschehen. Am verbreitetsten – und auch vom Gesetzgeber bevorzugt – ist das Ertragswertverfahren. In diesem Zusammenhang wird anhand einer Unternehmensplanung geschaut welche Erträge das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren erwirtschaften kann. Es zählt demnach kein Substanzwert, sondern lediglich die Ertragskraft der Zukunft. Darüber hinaus gibt es branchenspezifische Bewertungsverfahren, welche individuell zur Hilfe genommen werden, um einen plausiblen Unternehmenswert zu ermitteln. Grundsätzlich ist jedoch festzuhalten, dass der Unternehmenswert stets der ist, auf den sich zwei Parteien im Rahmen von bspw. Kaufverhandlungen einigen. Eine Bewertung dient in diesem Zusammenhang dazu eine Tendenz vorzugeben.  


Verfahrensdokumentation

„Ordnungsgemäße Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen“

 

Unternehmer werden täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert und haben eine Fülle von Pflichten im Bereich der Buchhaltung und Steuern. Seit dem 01.01.2017 gelten die neuen Vorschriften der GoBD (Grundsätze ordnungsmäßiger Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff), verpflichtend. In den GoBD sind Unternehmen unter anderem dazu verpflichtet, eine Verfahrensdokumentation zu erstellen.

Wen betreffen die GoBD? Die GoBD sind maßgeblich für alle Klein-/Kleinstunternehmen als auch für alle Großunternehmen sowie Selbstständige und Freiberufler. Sie betreffen also sowohl Bilanzierer als auch Einnahmen-Überschuss-Rechner.

Was ist eine Verfahrensdokumentation? Die Verfahrensdokumentation dient dazu nachweisen zu können, dass die Anforderungen des Handelsgesetzbuches (HGB), der Abgabeordnung (AO) und den GoBD für die Aufbewahrung von Daten und Belegen erfüllt sind. Sie muss genau beschreiben, wie Belege und Dokumente erfasst, empfangen, digitalisiert, verarbeitet, ausgegeben und aufbewahrt werden. Die Verfahrensdokumentation soll also den kompletten organisatorischen und technisches Prozess der digitalen Archivierung innerhalb eines Unternehmens darstellen.

Wie muss eine Verfahrensdokumentation aussehen? Die Verfahrensdokumentation bedarf keiner bestimmten Form und besteht im Regelfall aus folgenden Elementen: Allgemeine Beschreibung; Anwenderdokumentation; technische Systemdokumentation; Betriebsdokumentation

Des Weiteren sind folgende Punkte ebenfalls wichtig:
Die Geschäftsprozesse (die Prozesse, bei denen Dokumente und Belege erfasst, verarbeitet und aufbewahrt werden),
die eingesetzten IT-Systeme; Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz vor Verfälschung und Datenverlust; interne Kontrollen, die sicherstellen, dass die Vorschriften eingehalten werden.

Sie müssen beachten, dass jegliche Änderung an den Systemen oder an den Geschäftsprozessen lückenlos dokumentiert werden müssen. 

Mit welchen Konsequenten muss ich rechnen, wenn ich die GoBD nicht berücksichtige? Wenn Sie in Ihrem Unternehmen keine Verfahrensdokumentation vorweisen können, kann die Finanzverwaltung im Rahmen einer Außenprüfung die Buchhaltung verwerfen und hinzu schätzen. Diese können sich durchaus zwischen 5% und 20% des Gewinns bewegen.

Wie bereits erwähnt sind Umfang und Aufbau der Verfahrensdokumentation nicht vorgeschrieben. Die Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Steuerberaterverband eine Muster-Verfahrensdokumentation zur Belegablage erarbeitet. Diese können Sie sich Online herunterladen und Ihrem Unternehmen entsprechend anpassen. Sie wollen Papierbelege, die Sie digitalisiert haben, vernichten? Dann benötigen Sie ebenfalls eine Verfahrensdokumentation für das ersetzende Scannen. Auch hier finden Sie Eine Muster-Verfahrensdokumentation im Internet, welche von der Bundessteuerberaterkammer gemeinsam mit dem Deutschen Steuerberaterverband entwickelt wurde.

 

Sie benötigen Hilfe? Gerne stehen wir Ihnen beratend zur Seite. Vereinbaren Sie einfach einen Termin und wir kommen ins Gespräch.